Present like Steve Jobs

By Caroline Kliemt, http://www.reichweite-beratung.de 

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New series on this blog – starting today

R.I.P. Steve Jobs – when he was still alive clients and friends repeatedly told me they wanted to be able to „present like Steve Jobs“.

That’s aiming high and in the right direction as not only were his keynotes always memorable (at least for Apple fans) but reportedly he rehearsed a lot.

However, two facts oppose the possibility of being able to present like Steve Jobs did: To begin with anyone I have known so far presented a product or concept that everyone in the audience wanted anyway (as much wanted as new Apple products are wanted by their fans). This means that only those who have really sexy and hyped products or concepts have a chance of getting close to Jobs. But the second obstacle is insurmountable: We’re not Steve Jobs. Weiterlesen

Präsentieren wie Steve Jobs

von Caroline Kliemt http://www.reichweite-beratung.de

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Neue Reihe im Blog – ab heute

R.I.P. Steve Jobs – zu seinen Lebzeiten habe ich x-Mal von Kunden und Freunden gehört „Ich möchte präsentieren können wie Steve Jobs.“

Das finde ich ein lobenswertes Ziel – denn erstens waren seine Keynotes zumindest für wahre Apple-Fans immer denk- und erinnerungswürdig und zweitens hat er Berichten zufolge geprobt, geprobt, geprobt.

Zwei Tatsachen sprechen andererseits dagegen, dass jemals jemand wird präsentieren können, wie es Steve Jobs tat: Zum einen habe ich noch niemanden kennen gelernt, der in Präsentationen ein Produkt ‚verkauft‘, das ohnehin jeder der Anwesenden im Publikum haben möchte. Also nur, wer ein Konzept oder ein Produkt hat, das so richtig sexy und gehypt ist, hat Chancen. Zum anderen sind wir nicht Steve Jobs.

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Pecha Kucha? Nichts für Kuscher. — Teil 4 und Ende.

Lesen Sie den ersten Teil hier,  den zweiten Teil hier und den dritten Teil hier.

Auftritt – Mut und Training

Lampenfieber verhindert eindeutig, dass man sich gut fühlt auf der Bühne. Abgesehen von Proben ist es wichtig, die Situation zu kennen und zu analysieren. Vor allem den Raum zu kennen und erfahren zu können, bevor man sich in das Abenteuer stürzt. Darum sind Pecha-Kucha-Veranstaltungen so angenehm: Sie laufen immer wieder nach einem bestimmten Schema ab – oft auch am gleichen Ort. Und sie ermutigen dazu, mutig zu sein! Sich als Pecha-Kucha-Redner anzumelden bedeutet, sich die Geschichte von Paul Potts zum Vorbild zu machen. D.h. die Angst zu überwinden und zu sehen – es kann anders kommen: Wer über den eigenen Schatten springt und findet möglicherweise Spaß daran, andere Menschen auf der Bühne zu begeistern. Um sich auf der Bühne gut zu fühlen und gut auszusehen, muss man jedoch eines auf jeden Fall tun: proben bzw. trainieren.

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Wie finde ich zur Kernaussage?

Was ist das Wesentliche? Bildhauerei – eine treffende Metapher im Hinblick auf die Kernbotschaft.
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Schon vor Jahren hörte ich von Andreas Bornhäußer die Geschichte über Michelangelo: Dieser hatte zur Entstehung seiner Skulptur des „David“ gesagt, er habe einfach nur das Überflüssige vom Marmorblock weggehauen, um das eigentliche Bildnis des David zu zeigen. Buonarroti verstand seine Kunst folglich als eine Befreiung seiner Vision von all dem, was vom Wesentlichen ablenkt. — Und genau so sollte es auch mit Präsentationen sein. Überlegen Sie zu jedem Zeitpunkt: Was ist meine Kernaussage? Und ist diese Folie bzw. dieses Stichwort bzw. diese Ausführung wesentlicher Bestandteil dieser Kernaussage? Wenn nicht, dann ‚hauen‘ Sie sie weg.

taking-away-what-distracts-from-the-essence

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