Pecha Kucha? Nichts für Kuscher. — Teil 2.

Lesen Sie den ersten Teil hier.

Wie gelingt Pecha Kucha?

Der springenden Punkt ist und bleibt deshalb wie oben erwähnt : Damit Pecha Kucha gelingt, muss derjenige oder diejenige auf der Bühne in dem Moment auch Spaß haben. Das wirft wiederum die Frage auf, wie man es schafft, als Pecha-Kucha-Redner nicht nur gut auszusehen sondern sich auch möglichst gut zu fühlen. Woran sich die zusätzliche Frage anschließt, in wie weit diese ‚Regeln‘ auch für ’normale‘, längere Präsentationen gelten.

Das Zauberwort ist Leidenschaft, die positiven Emotionen: Bei Pecha-Kucha-Veranstaltungen kann und soll man sich ein Thema aussuchen, für das man brennt, für das man eine Leidenschaft hat, das man liebt. Damit macht man es sich vor einem Publikum, das begeistert werden möchte, erst einmal leichter.

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Nonverbale Kommunikation – nonverbal communication

Mein Lieblingsbeispiel zum Thema ‚Nonverbale Kommunikation‘

Im gestrigen Beitrag schrieb ich, dass Neapolitaner Meister der nonverbalen Kommunikation seien. Vielleicht ist das eine grobe Verallgemeinerung. Sicher meine ich damit nicht wildes Gestikulieren! Die Kunst liegt im nonverbalen Verstehen, nicht Senden.

Das Beispiel, das mir einst widerfuhr, zeugt davon, dass zumindest ein Süditaliener es verstand, mir einen Wunsch von den Augen abzulesen. Szene: Hotelrestaurant. Man konnte aus sechs verschiedenen Speisen am Vortag auswählen. Alle neun Tischnachbarn hatten ihre Hauptspeise schon auf dem Tisch stehen, als der Kellner mit meinem Teller aus der Küche kam. Aus etwa 10 Meter Entfernung sah er meinen Gesichtsausdruck: Skepsis und Enttäuschung. Total daneben gelegen mit meiner Wahl. Er machte auf dem Absatz kehrt und verschwand wieder in der Küche. OK. Das hätte ein nordeuropäischer Mann vielleicht auch noch hingekriegt. Aber dann… Er kam wieder aus der Küche und setzte mir einen Teller mit dem Essen vor, von dem ich selbst eigentlich nicht gewusst hatte, dass es mir am Besten schmecken würde. Sehr zufrieden stellte er später fest, dass ich natürlich brav aufgegessen hatte. Völlig beglückt.

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