Exkurs(ion): Neapel


I can’t see…

Originally uploaded by francesco_p

Nonverbale Kommunikation – nonverbal communication

Neapel feiert den „Maggio dei Monumenti“ — geöffnete Palazzi und Museen. Aber wie viele Touristen mögen die Stadt momentan noch besuchen? Hoffentlich viele, mit Einfluss, auf die Politiker!

Mitte der 90er erlebte Neapel einen nie dagewesenen Höhenflug. Die Stadt wurde für den G8-Gipfel aufpoliert, die Neapolitaner waren wieder stolz auf ihre Heimat und ein neu gewonnenes Lebensgefühl. Besucher aus Italien und aller Welt freuten sich mit ihnen. Und jetzt?

Angesichts dieses kunstvollen Bilds des Elends kann man nur trauern. Auch wenn es derzeit gewiss traurigere Bilder aus anderen Teilen der Erde gibt.

Neapolitaner sind redegewandt, aber auch Meister der nonverbalen Kommunikation. Viele von ihnen kommunizieren mittlerweile per Internet, weil sie nicht mehr aus dem Haus gehen möchten. Vergogna!

English version:

„Maggio dei Monumenti“ in Naples — Palazzi and museums are open to the public. Question is: How many tourists like to visit the city these days? Hopefully, there’ll be many of them, even better if they are people of influence – on politicians!

In the mid 90’s Naples was reborn. The city was brushed up for the G8 summit, and Neapolitanias were proud to be citizens of their hometown again. A new quality of living was felt by inhabitants and visitors alike; visitors from other parts of Italy and the rest of the world. But now?

This is a very good picture of a very ugly fact and it fills me with sorrow. Admittedly, in the past few days and weeks there have been even more deplorable and horrible pictures from other parts of the planet.

But yet: Neapolitanias are very eloquent and at the same time masters of nonverbal communication. But many of them prefer to communicate via internet nowadays because they don’t like to go out any more. What a pity!

4 Gedanken zu „Exkurs(ion): Neapel

  1. Jetzt habe ich gerade auf tagesthemen.de gesehen, dass viele tausend Tonnen Müll nach Deutschland gekarrt werden. Die italienischen Deponien sind alle ‚voll‘ bzw. gesperrt. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, selbst etwas zu organisieren, wären gerade die Neapolitaner die erten, die sie nutzen würden. „arrangiarsi“ – questo lo sanno benissimo (das können sie Bestens)!

  2. Wohin damit? Nun, auf die Müllkippe. Aber, wenn er nicht abgeholt wird, müßte man eben die Nachbarschaft mobilisieren (die ja alle unter der Misere leiden), Angebote von Fuhrunternehmen einholen und die Kosten für wöchentlichen oder 2-wöchentlichen Abtransport auf möglichst viele Nachbarn aufteilen. Schwupps, schon ist der Müll wieder auf der Müllkippe.

  3. Hmm, aber dann: Wohin damit? Pressen und einfrieren? Im Kamin verbrennen? Oder meinst Du mit „vor die Tür stellen“: die Tonne vor die Tür stellen? Die stehen in Italien eh auf der Straße (nicht in den Höfen der Häuser, wie z.B. in Berlin).

  4. Tja, das ist wirklich ein Problem, das mit dem Müll. Vielleicht hilft es, wenn die Leute den Müll nicht mehr einfach vor die Türe stellen, wenn sie wissen, daß er nicht abgeholt wird (*fragend naiv dreinblick*)

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